Hanseatic Gun Club
Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)

Kontakt

Hanseatic Gun Club GmbH
Raboisen 30
20095 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 28 05 96 94
Fax: +49 (0)40 28 05 96 95

E-Mail: info@hanseatic-gun-club.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
von 11.00 bis 22.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Wir haben für Sie flexible Öffnungszeiten.
Diskrete Einzeltermine nach vorheriger Absprache.

Facebook FanBox

Facebook Fanbox 1.5.x.0

WM - Fahrer des HGC in der Unterwelt von Wien PDF Drucken E-Mail

Am letzten Wochenende war es einmal mehr so weit. Sieben HGC'er schossen beim alljährlichen Kultmatch in den Katakomben von Wien vom 01.-03.04.2011 um die Wette. Jedem, der dieses Match noch nicht geschossen hat, sei eine Teilnahme, wenigstens einmal in seinem IPSC -Leben, wärmstens ans Herz gelegt. Geschossen wird an drei Tagen in alten Tunnelanlagen, die früher zu Kühlzwecken benutzt wurden. Dementsprechend sind in jedem Fall lange Unterhosen angesagt, auch wenn draußen die Liegewiesen schon überfüllt sind.

 

Im letzten Jahr wurden insgesamt 18 !!! Stages an einem Tag geschossen, was schon erkennen lässt, dass bei der Organisation echte Profis am Werke sind. In diesem Jahr wurden nur 11 Stages absolviert, dies allerdings in nur ca. 6 Stunden, so dass noch genügend Zeit verblieb, um sich das wunderschöne Wien ein wenig anzuschauen.

 

Die SCW - Trophy, so der offizielle Titel, stellte in den letzten Jahren immer erhöhte Anforderungen an die Schützen, insbesondere durch technisch aufwändige Stages, große Schussentfernungen (Ziele auf bis zu 45 m) und denkbar schlechte Lichtverhältnisse auf den Ständen. In diesem Jahr waren die Stages technisch einfach gehalten, was sie vermeintlich schnell machte. Allerdings hatten die Organisatoren nicht versäumt, diese "einfachen Stages" mit einer Vielzahl fieser, kleiner Ziele auszustatten, die äußerst sauber geschossen werden mussten. Wenn dann noch auf über 35 m ein Popper getroffen werden musste, um eine weitere Position überhaupt erst zu öffnen, dann war die Sache schon nicht mehr ganz so einfach und die Spreu trennte sich schnell vom Weizen.

 

Neben unseren WM -Fahrern Anja und Michi Schütz sowie Alfred Reinecke, traten noch Heinz Schürmann, Thomas Ernst, Martina Paris und Guido Schielke an. Heinz eröffnete den Reigen in der Modified  Division. Nach Fehlfunktionen der Waffe wechselte er diese, allerdings in eine Standard-Waffe ohne Optik. Danach war die Luft etwas raus, und ohne Optik bei den vorherrschenden schlechten Lichtverhältnissen schlichen sich zu viele Fehlschüsse ein. Platz 12 mit 49 %, von 16 Startern.

 

Michi und Anja schossen, wie gewohnt, in der Standard -Division, die mit 88 Startern die Klasse mit den meisten Teilnehmern war. Michi konnte einen 7.Platz (76% overall) erringen. Ganz zufrieden schien er damit nicht, da sich auch bei ihm einige Fehlschüsse eingeschlichen hatten. Das es dennoch zu einem, in diesem starken Starterfeld, guten 7. Platz reichte, zeigt, dass noch einer ganzen Reihe von Spitzenschützen ähnliches widerfahren sein musste.

 

Anja schoss sich mit 85,48% (Damenwertung) auf den 3.Platz in der Damenwertung.

Gratulation !!

Hier gilt das gleiche wie bei Michi: zwar ärgerten die Fehlschüsse, aber im Verhältnis zu den anderen Schützinnen und Schützen, war es dann doch gar nicht schlecht. Die Stages waren schwer zu schießen und den anderen unterliefen die gleichen (oder andere) Fehler.  

 

 Ich selbst schoss in der Production-Division und hatte mir 70% und einen Platz unter den ersten 20 zum Ziel gesetzt. Schon im zweiten Schießkeller, so heißen dort die Schießstände, hatte ich arge Probleme mit den für mich schlecht  sichtbaren Poppern. Beide Stages dort konnte ich komplett abschreiben. Ich beschloss daher, noch langsamer zu schießen, als ich das ohnehin tue, um überhaupt über die Runden zu kommen. Schließlich wird in der Production-Division Minor - Wertung geschossen und gute Treffer sind deshalb noch wichtiger, als in der Major -Wertung. Trotzdem vergurkte ich noch eine Stage. Am Ende reichte es dann knapp für Platz 19 und 70,07%. (Minimal-)Ziel erreicht.

 

Thomas Ernst schoss bereits im zweiten Jahr in Wien und meisterte die Stages vom Ablauf her gut. An der Präzision muss, wie bei uns allen, noch gearbeitet werden. Gleiches gilt auch für Martina und Guido, die in etwa die gleichen Ergebnisse wie im letzten Jahr schossen.

 

Nach Beendigung des Schießens hatten wir dann noch Gelegenheit, den Tag bei Kärntner Kaasnudeln und Kaiserschmarrn ausklingen zu lassen. Die Wiener Innenstadt zeigte sich bei herrlichstem Sonnenschein von ihrer allerbesten Seite. Gegen 22.30 Uhr hatte uns unsere liebe Hansestadt wieder.

 

Die Waffenkontrolle am Hamburger Flughafen gestaltete sich geradezu familiär, was wohl in erster Linie daran lag, dass mein Neffe an diesem Abend - zufälligerweise - Schichtleiter des Zoll war. Außerdem musste er dringend das Holster in Empfang nehmen, das Michi ihm mitbrachte. Na, dann. Bis zum nächsten Jahr.

 

 

 
Back